Aktionswoche für Rojava

Folgende Inhalte sind online aufgetaucht und werden hier dokumentiert:

Quelle: https://sendvid.com/9dnlbe5s

In den letzten Tagen haben sich auch in Ingolstadt Aktivist*innen zu einer Aktionswoche für Rojava zusammen getan.

Hintergrund sind die Angriffe auf die kurdische Autonomieregion in Rojava durch die dschiadistischen Milizen der HTS und die türkische Regierung. Rojava ist eine selbstverwaltete Region in Nord- und Ostsyrien. Seit der Revolution 2011 haben die Menschen dort eine demokratische Gesellschaft aufgebaut, die auf Frauenbefreiung und Ökologie basiert und entschlossen den sogenannten IS in der Region besiegt.

Seit letzter Woche wird Rojava wieder massiv angegriffen. Und Deutschland, die EU und die USA unterstützen die Angreifer*innen. So liefert Deutschland z.B. Waffen an die Türkei und die EU will hunderte Millionen an die HTS zahlen.

Die konservativen Kräfte Ingolstadts, wie die JU, die FDP und die CSU, wollen einen „Verteidigungs-Campus“ als attraktiven Standort für die Rüstungindustrie errichten. Doch wir sagen: Noch mehr Krieg, noch mehr Waffen werden keinen Frieden schaffen!

Wir sind solidarisch mit dem fortschrittlichen Gesellschaftsentwurf und den Menschen in Rojava. Ob mit der Peoples‘ caravan, bei Delegationen oder Demonstrationen, wir fordern:

  • den Abbruch aller politischen und diplomatischen Beziehungen mit dem HTS-Regime
  • den sofortigen Stopp aller Waffenlieferungen an die Türkei
  • den sofortigen Stopp aller Abschiebungen nach Syrien, in die Türkei, in den Iran und in den Irak
  • die Freilassung aller Festgehaltenen und Gefangenen der kurdischen Freiheitsbewegung in der Türkei
  • kein Ausbau der Rüstungsindustrie in Ingolstadt

Lang lebe der Widerstand in Rojava! Bijî berxwedana Rojava!

Infoveranstaltung: Die Sparmaßnahmen der Stadt Ingolstadt

Massive Einsparungen im Stadthaushalt wurden bereits beschlossen und andere Kürzungen sind noch im Gespräch aber was wurde überhaupt gekürzt und was ist weiter bedroht?

Wir wollen uns mit einem Infoabend dieser Frage widmen und auch einen Fokus darauf legen warum die Stadt überhaupt leere Kassen hat, in welchem politischen und wirtschaftlichen Gesamtkontext das stattfindet, welche Auswirkungen die Sparmaßnahmen haben und was unsere Perspektive aus der Position der sozialen Frage darauf ist.

Gemeinsam wollen wir uns auch anschauen wie wir eine solidarische Praxis entwickeln können die gegen Sozialabbau und Spaltung Antworten finden kann.

Rojava Verteidigen!

In Syrien überschlagen sich gerade die Ereignisse. Die dschihadistischen Milizen der HTS, die vor einem Jahr die syrische Regierung stürzten, greifen mit einem Großangriff die kurdischen Autonomiegebiete in Nord-Ost-Syrien (Rojava) an.

Rojavas Selbstverteidigungsstreitkräfte, die Syrian Democratic Forces (SDF) haben sich auf die kurdischen Siedlungsgebiete zurückgezogen um dort die Angriffe der Islamistischen „Regierungstruppen“ zurückzuschlagen, die trotz anderslautenden Versicherungen und zeitweise verkündeten Waffenruhen trotzdem stattfinden.

Die Angriffe richten sich nicht nur gegen die Kurdische, Jesidische, Assyrische und Arabische Bevölkerung deren Würde und Existenz, sondern auch und vor allem gegen des Projekt und die Revolution von Rojava.

Seit über 10 Jahren wurde in Rojava ein Gesellschaftssystem errichtet auf der Grundlage von Feminismus, Ökologie und Basisdemokratie, eine Gesellschaft die weltweit ihresgleichen sucht und ein Beispiel ist für die solidarische Koexistenz verschiedener Ethnien und Religiöser Gruppen.

Diese Revolution steht mit dem Rücken an der Wand und braucht dringend unsere Solidarität!
Schaffen wir Öffentlichkeit!
Zeigen wir unsere Solidarität!
Die Revolution von Rojava verteidigen!

Kommt zur Kundgebung am Freitag den 23.1. um 17 Uhr
Theresienstraße 7, 85049 Ingolstadt.

Mobivortrag: Imperialismus und Antimilitaristischer Widerstand

ACHTUNG! Datum geändert!

Am 7.Februar 17:00Uhr findet im solidarischen Zentrum Azad Şergeş ein Mobivortrag mit dem Titel:
„Imperialismus und Antimilitaristischer Widerstand“ statt.

Wenn im Februar die sogenannte „Sicherheitskonferenz“ in München im Hotel „Bayrischer Hof“ stattfindet wird es Proteste dagegen geben.
In diesem Vortrag gehen wir drauf ein in welchem globalen Kontext diese Konferenz stattfindet und wie praktischer Widerstand gegen die imperialistische Politik aussehen kann.

Lesung: „Werde, der du bist“

Michael Panser -Xelîl Viyan- Bager Nûjiyan
„Werde, der du bist“
Tagebücher, Briefe und Notizen eines Internationalisten

Lesung im solidarischen Zentrum Azad Şergeş

Am Sonntag
den 14.12.
ab 16:00Uhr

Schäffbräustraße 15
85049 Ingolstadt

OFT-Vortrag: Über das OFT und Feministische Perspektiven

Herzliche Einladung zum Vortrag! ✊💜

Moin, wir sind vom Offenen Feministischen Treffen (OFT) aus Ingolstadt und machen einen Vortrags- und Diskussionsabend.

📍Daten:
14.10.2025 – 19 Uhr – Solidarisches Zentrum Azad Şergeş

Wir sprechen darüber, was wir als feministische Struktur tun und getan haben und warum unsere zweiwöchentlichen Treffen FLINTA*-only sind. Zudem machen wir einen Abriss über die Themen Gewalt, Lohnarbeit und Carearbeit aus unserer feminishischen Perspektive.

Warum dieser Vortrag? Wir haben festgestellt, dass nur wenige Menschen eine klare Vorstellung von einer feministisch politischen Praxis haben und wollen mit einer Zeitreise durch die Aktionen der letzten Jahre und einem Einblick in aktuelle Projekte, die Diskussion öffnen und Mitstreiter*innen für gemeinsame feministische Organisierung gewinnen 🙂

Der Abend ist all gender, d.h. wir laden alle – nicht nur FLINTA* – geschlechtsunabhängig ein vorbei zu kommen!

Natürlich gibt es auch etwas zu Essen und zu Trinken 🍽️

Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung am Landgericht in Ingolstadt

ACHTUNG: Geänderte Uhrzeit! Jetzt um 09:15!

Am Mittwoch, 10.09.2025 um 09:15 Uhr, Landgericht Ingolstadt (Sitzungssaal 011, EG), Auf der Schanz 37

Am 20.05.2024 wurden drei iranische Studierende in Eichstätt am hellichten Tag rassistisch beleidigt, bedroht und körperlich angegriffen. Die körperlichen Angriffe zogen teilweise Frakturen im Gesicht und einen Krankenhausaufenthalt nach sich. Dazu litten die Betroffenen nach dem Angriff an Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung. Sie hatten Angst sich alleine im öffentlichen Raum in Eichstätt zu bewegen, einkaufen zu gehen & mussten teilweise ihr Studium pausieren.

Die Betroffenen wollen sich durch die rassistische Tat jedoch nicht einschüchtern lassen. Deshalb treten sie bei der Gerichtsverhandlung als Nebenkläger*innen auf, um eine aktive Rolle im Strafverfahren einnehmen zu können, für ihre Rechte einzustehen & dem rassistischen Tatmotiv Nachdruck zu verleihen.

Am 10.09.2025 um 09:15 Uhr findet die Gerichtsverhandlung im Landgericht Ingolstadt (Sitzungssaal 011, EG) statt.

Wir unterstützen den Wunsch der Betroffenen und rufen zur solidarischen Prozessbeobachtung auf!

Kommt zahlreich, um den Sitzungsaal mit solidarischen Menschen zu füllen & den Betroffenen und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass sie nicht alleine sind!