Massive Einsparungen im Stadthaushalt wurden bereits beschlossen und andere Kürzungen sind noch im Gespräch aber was wurde überhaupt gekürzt und was ist weiter bedroht?
Wir wollen uns mit einem Infoabend dieser Frage widmen und auch einen Fokus darauf legen warum die Stadt überhaupt leere Kassen hat, in welchem politischen und wirtschaftlichen Gesamtkontext das stattfindet, welche Auswirkungen die Sparmaßnahmen haben und was unsere Perspektive aus der Position der sozialen Frage darauf ist.
Gemeinsam wollen wir uns auch anschauen wie wir eine solidarische Praxis entwickeln können die gegen Sozialabbau und Spaltung Antworten finden kann.
In Syrien überschlagen sich gerade die Ereignisse. Die dschihadistischen Milizen der HTS, die vor einem Jahr die syrische Regierung stürzten, greifen mit einem Großangriff die kurdischen Autonomiegebiete in Nord-Ost-Syrien (Rojava) an.
Rojavas Selbstverteidigungsstreitkräfte, die Syrian Democratic Forces (SDF) haben sich auf die kurdischen Siedlungsgebiete zurückgezogen um dort die Angriffe der Islamistischen „Regierungstruppen“ zurückzuschlagen, die trotz anderslautenden Versicherungen und zeitweise verkündeten Waffenruhen trotzdem stattfinden.
Die Angriffe richten sich nicht nur gegen die Kurdische, Jesidische, Assyrische und Arabische Bevölkerung deren Würde und Existenz, sondern auch und vor allem gegen des Projekt und die Revolution von Rojava.
Seit über 10 Jahren wurde in Rojava ein Gesellschaftssystem errichtet auf der Grundlage von Feminismus, Ökologie und Basisdemokratie, eine Gesellschaft die weltweit ihresgleichen sucht und ein Beispiel ist für die solidarische Koexistenz verschiedener Ethnien und Religiöser Gruppen.
Diese Revolution steht mit dem Rücken an der Wand und braucht dringend unsere Solidarität! Schaffen wir Öffentlichkeit! Zeigen wir unsere Solidarität! Die Revolution von Rojava verteidigen!
Kommt zur Kundgebung am Freitag den 23.1. um 17 Uhr Theresienstraße 7, 85049 Ingolstadt.
Am 7.Februar 17:00Uhr findet im solidarischen Zentrum Azad Şergeş ein Mobivortrag mit dem Titel: „Imperialismus und Antimilitaristischer Widerstand“ statt.
Wenn im Februar die sogenannte „Sicherheitskonferenz“ in München im Hotel „Bayrischer Hof“ stattfindet wird es Proteste dagegen geben. In diesem Vortrag gehen wir drauf ein in welchem globalen Kontext diese Konferenz stattfindet und wie praktischer Widerstand gegen die imperialistische Politik aussehen kann.
Moin, wir sind vom Offenen Feministischen Treffen (OFT) aus Ingolstadt und machen einen Vortrags- und Diskussionsabend.
📍Daten: 14.10.2025 – 19 Uhr – Solidarisches Zentrum Azad Şergeş
Wir sprechen darüber, was wir als feministische Struktur tun und getan haben und warum unsere zweiwöchentlichen Treffen FLINTA*-only sind. Zudem machen wir einen Abriss über die Themen Gewalt, Lohnarbeit und Carearbeit aus unserer feminishischen Perspektive.
Warum dieser Vortrag? Wir haben festgestellt, dass nur wenige Menschen eine klare Vorstellung von einer feministisch politischen Praxis haben und wollen mit einer Zeitreise durch die Aktionen der letzten Jahre und einem Einblick in aktuelle Projekte, die Diskussion öffnen und Mitstreiter*innen für gemeinsame feministische Organisierung gewinnen 🙂
Der Abend ist all gender, d.h. wir laden alle – nicht nur FLINTA* – geschlechtsunabhängig ein vorbei zu kommen!
Natürlich gibt es auch etwas zu Essen und zu Trinken 🍽️
Am Mittwoch, 10.09.2025 um 09:15 Uhr, Landgericht Ingolstadt (Sitzungssaal 011, EG), Auf der Schanz 37
Am 20.05.2024 wurden drei iranische Studierende in Eichstätt am hellichten Tag rassistisch beleidigt, bedroht und körperlich angegriffen. Die körperlichen Angriffe zogen teilweise Frakturen im Gesicht und einen Krankenhausaufenthalt nach sich. Dazu litten die Betroffenen nach dem Angriff an Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung. Sie hatten Angst sich alleine im öffentlichen Raum in Eichstätt zu bewegen, einkaufen zu gehen & mussten teilweise ihr Studium pausieren.
Die Betroffenen wollen sich durch die rassistische Tat jedoch nicht einschüchtern lassen. Deshalb treten sie bei der Gerichtsverhandlung als Nebenkläger*innen auf, um eine aktive Rolle im Strafverfahren einnehmen zu können, für ihre Rechte einzustehen & dem rassistischen Tatmotiv Nachdruck zu verleihen.
Am 10.09.2025 um 09:15 Uhr findet die Gerichtsverhandlung im Landgericht Ingolstadt (Sitzungssaal 011, EG) statt.
Wir unterstützen den Wunsch der Betroffenen und rufen zur solidarischen Prozessbeobachtung auf!
Kommt zahlreich, um den Sitzungsaal mit solidarischen Menschen zu füllen & den Betroffenen und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass sie nicht alleine sind!
„Religion ist das Opium des Volkes“ Fragen und Kritik über Herkunft und Funktion von Religion gehören seit den Junghegelianern zum festen Bestandteil der Linken. Was aber passiert, wenn diese Kritik ausbleibt oder über die Stränge schlägt? In diesem Vortrag diskutieren wir über die Rolle von Religion in der europäischen Linken.
Das solidarische Zentrum lädt alle ein am 20.09. um 19.00 zu einem Vortrag und offener Diskussionsrunde.
Überall wo wir sind, spüren wir die erstarkende Militarisierung der Gesellschaft. In Deutschland wird immer mehr für den Krieg produziert und die Bundeswehr wird in unserem alltäglichen Leben immer präsenter.
Die Bundesregierung denkt darüber nach, ihren Zugriff auf Atomwaffen zu erweitern und versucht, sich auf unsere Kosten in Sachen Aufrüstung und Sozialabbau zu überbieten. Laut einem Beschluss der NATO sollen bis spätestens 2035 5% des Bruttoinlandsprodukts für Militär und Verteidigung ausgegeben werden. Aktuell wären das mehr als die Hälfte des gesamten Bundeshaushaltes. Um das zu rechtfertigen, braucht es eins: Kriegspropaganda.
Nirgendwo kommen wir um Bundeswehrwerbung herum. In Bahnhöfen und an Bushaltestellen sehen wir riesige Plakate, die Bundeswehr tritt in Schulen und bei Karrieremessen auf und wirbt auch auf Eisbechern und Dönerverpackungen. Überall versucht sie, neue Soldatinnen zu rekrutieren und sich als attraktiven Arbeitgeber darzustellen. Doch wir lassen uns von ihren leeren Versprechen nicht blenden! Wir wollen nicht blind Befehle ausführen während unsere Familien und Freundinnen unter den Kriegen leiden. Wir wollen nicht für die Interessen der Herrschenden und der Rüstungskonzerne, die sich dadurch eine goldene Nase verdienen, sterben und töten. Wir wollen nicht zur Bundeswehr!
Pistorius will pro Jahr bis zu 30.000 Menschen für einen freiwilligen Wehrdienst gewinnen und auch die Wehrpflicht soll wieder eingeführt werden. Dazu sagen wir ganz klar nein! Wir wollen keinen Krieg, wir wollen eine Zukunft! Wir werden uns nicht ihren Plänen fügen und tragen unseren Protest dagegen auf die Straße. Schließt euch unserem Kampf gegen die Wehrpflicht, gegen Militarisierung und Waffenlieferungen an. Bringt Freundinnen, Familie und Kolleginnen mit, um gemeinsam gegen eine weitere Aufrüstung und den damit verbundenen Sozialabbau zu kämpfen.
Kommt zur Demonstration zum Antikriegstag! Am Samstag, den 06.09. um 12 Uhr auf dem Paradeplatz.