
Solidarisches Zentrum
Azad Şergeş 🚩🏴
Samstag 18.7.2026 15-22Uhr
Schäffbraustraße 15
85049 Ingolstadt
Eintritt kostenlos, Essen gegen Spende
Kaffe & Kuchen ☕ 🍰
Glücksrad, Musik, Infostand,
Siebdruck, …
( Bringt mit was ihr bedrucken wollt!)
Revolutionäres Infoportal Ingolstadt

Solidarisches Zentrum
Azad Şergeş 🚩🏴
Samstag 18.7.2026 15-22Uhr
Schäffbraustraße 15
85049 Ingolstadt
Eintritt kostenlos, Essen gegen Spende
Kaffe & Kuchen ☕ 🍰
Glücksrad, Musik, Infostand,
Siebdruck, …
( Bringt mit was ihr bedrucken wollt!)

Nach einem jahrelangen Prozess mussten wir uns eingestehen, dass wir keine arbeitsfähige Strategie finden konnten. Deswegen stellen wir die Arbeit als Offenes Antifaschistisches Treffen ein und lösen uns auf. Das bedeutet konkret:
Wir haben es geschafft, einen Anlaufpunkt anzubieten, um interessierte Menschen zu organisieren und zu politisieren. Wir konnten durch eigene Aktionen und durch die Beteiligung an anderen Veranstaltungen inhaltliche Akzente setzen. Und wir haben dazu beigetragen, dass rechte Events in der Region nicht widerstandslos stattfinden konnten.
Warum lösen wir uns auf?
Ein zentraler Auslöser war die fehlgeschlagene Strategiefindung und das Fehlen eines Selbstverständnisses. Wir haben es nicht geschafft, die verschiedenen Ansichten und Perspektiven im OAT zusammenzubringen, um eine Grundlage für eine gemeinsame politische Arbeit zu schaffen.
Wir haben es nicht geschafft, Bildungsarbeit als einen relevanten Baustein in unserer Organisation zu etablieren. Dadurch sind informelle Informations- und Bildungshierarchien entstanden, die den Anschluss und die Mitarbeit für neue als auch schon länger aktive Genoss*innen schwierig gemacht haben.
Antifaschismus ist und bleibt auch weiterhin notwendig!
Dafür ist aber eine Strategie grundlegend, diese zu entwickeln ist uns nicht gelungen.
Unter diesen Bedingungen war politische Praxis für uns gegen Ende kaum noch möglich.
Der unabhängige politische Kampf in Ingolstadt wird dennoch weiter geführt und es gibt weiterhin Möglichkeiten, aktiv zu werden. Das „Solidarische Zentrum Azad Şergeş“ bleibt ein Ort für genau diese Organisierung. Dort treffen sich die @initiativesozialefrage, @schulstreik_ingolstadt, das @oft.ingolstadt, @dk_ingolstadt, der „Anarchistische Lesekreis“ und das „Offene Rote Treffen“.
Ein geschlossenes Kapitel schafft den Raum für Neues.
Solidarische Grüße
OAT Ingolstadt

Am Samstag den 18.4. laden wir, die Initiative soziale Frage, ab 16uhr ins solidarische Zentrum Azad Şergeş zu einer Infoveranstaltung mit dem Thema „How to: Revolutionäre Stadtteilarbeit“ ein.
Wir haben Genoss*innen der Organisierten Autonomie eingeladen damit diese uns darüber erzählen wie Revolutionäre Stadtteilarbeit im Detail aussehen kann, welche Herausforderungen es dabei gibt und was ihre Erfahrungen damit sind.
Die Organisierte Autonomie ist inzwischen in Stuttgart, Nürnberg und Schwäbisch Gmünd vertreten und zum Teil seit Jahrzehnten in den jeweiligen Vierteln präsent und direkt an der Basis aktiv.
Wir freuen uns über einen interessanten Austausch und eine lebhafte Diskussion.
Es ist keine Anmeldung notwendig, ihr könnt einfach spontan dazukommen.


Infoabend im solidarischen Zentrum Azad Şergeş
Schäffbräustraße 15
85049 Ingolstadt
Seit Anfang des Jahres ist viel passiert und da fällt es oft schwer alle Entwicklungen im Blick zu behalten oder auch einzuordnen.
Wir wollen deswegen einen gemeinsamen Blick auf die Situation in der Türkei, Syrien, Rojava, die anderen kurdischen Gebiete und die allgemeinen geopolitische Situation werfen.
Der Infoabend wird organisiert von Defend Kurdistan Ingolstadt und ist Teil von unserem monatlichen offenen Treffen.
Kommt gerne dazu, es ist keine Anmeldung notwendig 👍
Am Sonntag den 1. Februar waren wir mit mehreren hundert Menschen auf der Straße um weiter solidarisch an der Seite Rojavas und der Kurdischen Freiheitsbewegung zu stehen.
Die Errungenschaften der Selbstverwaltung und die Frauenrevolution verteidigen!
Die Demonstration wurde initiiert von Defend Kurdistan Ingolstadt, wir treffen uns jeden ersten Freitag im Monat ab 18Uhr im solidarischen Zentrum Azad Şergeş, interessierte Menschen sind natürlich herzlich willkommen.
Unser nächstes Treffen findet am Freitag den 6.März statt.
Folgende Inhalte sind online aufgetaucht und werden hier dokumentiert:
Quelle: https://sendvid.com/9dnlbe5s
In den letzten Tagen haben sich auch in Ingolstadt Aktivist*innen zu einer Aktionswoche für Rojava zusammen getan.
Hintergrund sind die Angriffe auf die kurdische Autonomieregion in Rojava durch die dschiadistischen Milizen der HTS und die türkische Regierung. Rojava ist eine selbstverwaltete Region in Nord- und Ostsyrien. Seit der Revolution 2011 haben die Menschen dort eine demokratische Gesellschaft aufgebaut, die auf Frauenbefreiung und Ökologie basiert und entschlossen den sogenannten IS in der Region besiegt.
Seit letzter Woche wird Rojava wieder massiv angegriffen. Und Deutschland, die EU und die USA unterstützen die Angreifer*innen. So liefert Deutschland z.B. Waffen an die Türkei und die EU will hunderte Millionen an die HTS zahlen.
Die konservativen Kräfte Ingolstadts, wie die JU, die FDP und die CSU, wollen einen „Verteidigungs-Campus“ als attraktiven Standort für die Rüstungindustrie errichten. Doch wir sagen: Noch mehr Krieg, noch mehr Waffen werden keinen Frieden schaffen!
Wir sind solidarisch mit dem fortschrittlichen Gesellschaftsentwurf und den Menschen in Rojava. Ob mit der Peoples‘ caravan, bei Delegationen oder Demonstrationen, wir fordern:
Lang lebe der Widerstand in Rojava! Bijî berxwedana Rojava!

Massive Einsparungen im Stadthaushalt wurden bereits beschlossen und andere Kürzungen sind noch im Gespräch aber was wurde überhaupt gekürzt und was ist weiter bedroht?
Wir wollen uns mit einem Infoabend dieser Frage widmen und auch einen Fokus darauf legen warum die Stadt überhaupt leere Kassen hat, in welchem politischen und wirtschaftlichen Gesamtkontext das stattfindet, welche Auswirkungen die Sparmaßnahmen haben und was unsere Perspektive aus der Position der sozialen Frage darauf ist.
Gemeinsam wollen wir uns auch anschauen wie wir eine solidarische Praxis entwickeln können die gegen Sozialabbau und Spaltung Antworten finden kann.

In Syrien überschlagen sich gerade die Ereignisse. Die dschihadistischen Milizen der HTS, die vor einem Jahr die syrische Regierung stürzten, greifen mit einem Großangriff die kurdischen Autonomiegebiete in Nord-Ost-Syrien (Rojava) an.
Rojavas Selbstverteidigungsstreitkräfte, die Syrian Democratic Forces (SDF) haben sich auf die kurdischen Siedlungsgebiete zurückgezogen um dort die Angriffe der Islamistischen „Regierungstruppen“ zurückzuschlagen, die trotz anderslautenden Versicherungen und zeitweise verkündeten Waffenruhen trotzdem stattfinden.
Die Angriffe richten sich nicht nur gegen die Kurdische, Jesidische, Assyrische und Arabische Bevölkerung deren Würde und Existenz, sondern auch und vor allem gegen des Projekt und die Revolution von Rojava.
Seit über 10 Jahren wurde in Rojava ein Gesellschaftssystem errichtet auf der Grundlage von Feminismus, Ökologie und Basisdemokratie, eine Gesellschaft die weltweit ihresgleichen sucht und ein Beispiel ist für die solidarische Koexistenz verschiedener Ethnien und Religiöser Gruppen.
Diese Revolution steht mit dem Rücken an der Wand und braucht dringend unsere Solidarität!
Schaffen wir Öffentlichkeit!
Zeigen wir unsere Solidarität!
Die Revolution von Rojava verteidigen!
Kommt zur Kundgebung am Freitag den 23.1. um 17 Uhr
Theresienstraße 7, 85049 Ingolstadt.